Innerer Matthäus Friedhof Dresden Friedrichstadt

Friedhof mit Hinweisen zu Öffnungszeiten, Beisetzungen, Gräbern, Friedhofsführungen uvm.

Friedhof

Name Innerer Matthäus Friedhof Dresden Friedrichstadt
Verwaltung Evangelisch Lutherische Matthäuskirche Dresden-Friedrichstadt
URLhttps://de.wikipedia.org/wiki/Innerer_Matth%C3%A4usfriedhof
Land Deutschland
PLZ / Ort 01067 Dresden
Straße Friedrichstr. 43
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Ihre Dienstleister für diesen Friedhof

Ulrike Haynert
Gompitzer Straße 29
01157
Dresden

Hinweise

Öffnungszeiten des Friedhofs:
März – Oktober:
Montag bis Freitag 7.00-20.00 Uhr,
Sonnabend und Sonntag: 8.00-20.00 Uhr,
November – Februar: 07.00-19.00 Uhr,
Sonnabend und Sonntag:
8.00-19.00 Uhr.
(Alle Öffnungszeiten längstens bis Sonnenuntergang.)
Mögliche Bestattungsarten:
Wahl- und Reihengräber für Erd- und Urnenbestattungen,
Urnengräber,
Wandgräber (dreifach)        
Verkehrsanbindung:
Straßenbahnlinie 10 oder Buslinie 94 bis Krankenhaus Friedrichstadt
Fläche:
11.411 Quadratmeter
Geschichte:
Der Innere Matthäusfriedhof ist mit der Gemeinde wohl viel enger verbunden als manch anderer in Dresden. Wahrscheinlich wurde er 1725 angelegt. Seit jenem Jahr sind Totenbücher vorhanden. Die Kirche entstand nach einem Entwurf von Matthäus Daniel Pöppelmann in den Jahren 1728 – 1732. In der Bombennacht des 13. Februar 1945 versank sie in Schutt und Asche. Erst 1965 begann man mit der Enttrümmerung. Der Wiederaufbau erfolgte  von 1974 bis 1978. Am 3. Dezember 1978 wurde sie erneut geweiht. Die zersprungenen Glocken wurden 1978 neu gegossen und konnten 1980 wieder geweiht werden.
Bedeutende Gräber:

In der Gruft der Kirche fand der wohl bekannteste sächsische Oberlandbaumeister, Matthäus Daniel Pöppelmann 1736 seine letzte Ruhestätte. Pöppelmann hat sich durch zahlreiche Bauten in Dresden und anderen Regionen Sachsens einen bleibenden Namen erworben. Sein Hauptwerk ist der Dresdner Zwinger. Auf dem Friedhof ruht Johann Andreas Schubert (+1870). Er baute die erste deutsche Lokomotive „Saxonia“, das erste Elbdampfschiff „Königin Maria“ und war maßgeblich am Bau der Göltzschtalbrücke beteiligt. Auch Prof. Wilhelm Walther (+1913), Schöpfer des Dresdner Fürstenzuges, Karl Wilhelm Claus (+1894), Direktor der Dresdner Gewerbeschule und Gründer der Technischen Lehranstalten – er führte das „Hitzefrei“ ein-, Diakon Felgenhauer (+1787), Begründer der Real- und Armenschule in Friedrichstadt sowie der letzte gewerbsmäßige deutsche Kupferstecher Ludwig Friedrich (+1916) sind auf dem Inneren Matthäusfriedhof bestattet worden.





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