Nordfriedhof Dresden

Friedhof mit Hinweisen zu Öffnungszeiten, Beisetzungen, Gräbern, Friedhofsführungen, Prominente Verstorbene

Friedhof

Name Nordfriedhof Dresden
Verwaltung Städtisches Friedhofs- und Bestattungswesen Dresden
URLhttp://www.bestattungen-dresden.de/friedhoefe/nordfriedhof/
Land Deutschland
PLZ / Ort 01099 Dresden
Straße Kannenhenkelweg 1
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Ihre Dienstleister für diesen Friedhof

Ulrike Haynert
Gompitzer Straße 29
01157
Dresden

Hinweise

Öffnungszeiten des Friedhofs:    
März: 7.00-18.00 Uhr,
April - Oktober: 6.00-20.00 Uhr,
November - Februar: 7.00-16.00 Uhr
Mögliche Bestattungsarten:
Erdbestattungen in Einzel- und Familiengräbern,
Urneneinzel- und Gruppengräber ( bis zu 4 Urnen)
Verkehrsanbindung:
BP Buslinie 91 bis Marienallee, ca. 10 min. Fußweg
Fläche:
35.000 Quadratmeter
Geschichte:
Der Nordfriedhof ist Dresdens „Militärfriedhof“, entstanden zusammen mit der Soldatenstadt im Norden der sächsischen Metropole. Neben Generälen, Offizieren und Mannschaftsdienstgraden ruhen hier auch Bürger der Stadt, so 437 bei Bombenangriffen getötete Feuerwehrleute und Soldaten sowie 127 Soldaten, die in den Jahren 1941 bis 43 wegen Wehrdienstverweigerung hingerichtet wurden. Die sterblichen Überreste von im II. Weltkrieg nach Deutschland verschleppten Zwangsarbeitern aus Ungarn, Polen, Russland, der Tschechoslowakei und Rumänien fanden auf dem abgelegenen „Garnisonfriedhof“ ebenfalls ihre ewige Ruhe. Eingeweiht wurde er am 1. Oktober 1901. Die Kapelle entstand 1902. Der Name „Nordfriedhof“ gilt erst seit 1946. Seit 1987 steht die Anlage unter Denkmalschutz.
Bedeutende  Gräber:
Beherrschend ist die monumentale Regimentsgedenkstätte. Sie erinnert an die im I. Weltkrieg Gefallenen. Auf 24 Reliefplatten sind die Namen aller am Krieg beteiligten sächsischen Einheiten  verzeichnet. Unter den Grabstätten ist die wohl historisch bedeutendste die der Familie Olbricht, mit einer Gedenktafel für den General der Infanterie Friedrich Olbricht. Am 20. Juli 1944 wurde er zusammen mit Graf von Stauffenberg und weiteren Köpfen des Attentats auf Hitler standrechtlich erschossen. Seine  Asche zerstreuten die  Nazis in alle Winde. Unweit von diesem grab befindet sich das von Generalmajor Hans Oster. Er war ebenfalls Nazi-Gegner und informierte Holland und Norwegen vom bevorstehenden überfall Hitlers. Dafür wurde er 1945 im KZ Flossenburg gehenkt. Auch der aus dem II. Weltkrieg bekannte Generalfeldmarschall Von Witzleben (+1944) ist auf dem Friedhof beigesetzt. Ein anderer General, Graf Vitzthum von Eckstädt (+1936), kommandierte im I. Weltkrieg ein Armeekorps und starb als Präsident der evangelisch-lutherischen Landessyn    
Öffnungszeiten des Friedhofs:
Montag - Donnerstag: 7.00-15.00 Uhr,
Freitag - Sonntag: ganztägig
Verkehrsanbindung:            
Buslinie 91 bis Marienallee, ca. 8 min. Fußweg
Fläche:
25.880 Quadratmeter
Geschichte:
Der Friedhof wurde 1945/46 angelegt. Er ist die letzte Ruhestätte von verstorbenen sowjetischen Militär- und Zivilpersonen. Hier sind von den Nazis nach Deutschland verschleppte Zwangsarbeiter, gefallene und ehemals in Dresden stationierte Soldaten und Offiziere sowie deren Familienangehörige bestattet. Bereits 1947 wurde der 16 Meter hohe Obelisk mit Stern und dem Wappen der Sowjetunion aufgestellt. 1957 wurde das 9,50 Meter hohe Mahnmal „Arbeiter mit gesenkter Fahne“ errichtet. Die Erd- und Gemeinschaftsgräber sind zu einer terrassenartigen Anlage vereint. Viele Gräber sind leer. Die sterblichen Überreste wurden in die Heimat der Toten überführt. Auf dem Friedhof liegen noch etwa 1000 Tote, darunter ca. 50 Frauen und 80 Kinder.






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Bilder
09.08.1887 bis 09.04.1945
04.10.1888 bis 21.07.1944
Erstellt durch cs-07@thanato.eu