St.-Pauli-Friedhof Dresden

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Friedhof

Name St.-Pauli-Friedhof Dresden
Verwaltung Neustädter Friedhofsverband Dresden
URLhttps://de.wikipedia.org/wiki/St.-Pauli-Friedhof
Land Deutschland
PLZ / Ort 01127 Dresden
Straße Hechtstr. 78
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Geschichte:

Am 21. Mai 1862 wurde der maurer Preller als erster auf dem Äußeren oder auch Neuen Neustädter Friedhof, dem heutigen St.-Pauli-Friedhof, bestattet. Die terrassenartige angelegte Begräbnisstätte war damals für 30.000 Gräber geplant. So viele hat es jedoch nie gegeben. Die im Jugendstil gestaltete Friedhofskapelle ist von 1910 bis 1911 entstanden. Die Orgel baute die bekannte Dresdner Firma Jehmlich. 1996 wurde die Feierhalle denkmalgerecht saniert. 1999 entstnad eine Gedenkstätte für 428 Kriegsopfer. Dort sind neben Toten der Bombenangriffe auf Dresden auch in der Stadt gestorbene verwundetet Soldaten und nach 1945 Hingerichtete beigesetzt. Für diese Gedenkstätte wurden alle auf dem Friedhof verstreut liegenden Kriegsopfer in ein gemeinsames Gräberfeld umgebettet. Nach dem Vorbild alter Klosterfriedhöfe ist die Stelle mit Apfelbäumen bepflanzt worden. Ein „geborstener Block“ verzeichnet die Namen aller dort Bestatteten. Eine weitere Gedenkstätte – für 183 Kinder von zwangsverschleppten Polnischen und russischen Frauen – ist im Entstehen.

Bedeutende Gräber:

Auf dem Friedhof liegt Georg Friedrich Adolf Graf von Fabrice (+1891)begraben. Mit 17 Jahren war er schon Offizier und später königlich-sächsischer Kriegsminister, seit 1876 auch Ministerpräsident von Sachsen. Fabrice befehligte im preußisch-österreichischen Krieg die sächsischen Truppen. Von ihm stammt die Grundkonzeption der Kasernenstadt im Norden Dresdens und zahlreicher weiterer Kasernen. Auf dem Friedhof sind auch die Eltern von Erich Kästner, Ida Amalia (+1951) und Emil Richard (+1957), der sächsische Hoforgelbaumeister Bruno Jähmlich (+1940) sowie der Pharmazeut Franz Ludwig Gehe (+1882) beigesetzt. Das Grabmal der Familiengruft schuf der bekannte Bildhauer Johannes Schilling, von dem u.a. die Figuren an der Treppe der Brühlschen Terrasse, das König-Johann-Denkmal auf dem Theaterplatz und die Pantherquadriga auf der Semperoper stammen.

 

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