Trinitatisfriedhof Dresden

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Friedhof

Name Trinitatisfriedhof Dresden
Verwaltung Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofes zu Dresden
URLhttps://de.wikipedia.org/wiki/Trinitatisfriedhof
Land Deutschland
PLZ / Ort 01307 Dresden
Straße Fiedlerstraße 1
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Hinweise

Öffnungszeiten des Friedhofs:
Januar und Dezember: 8.00-16.30 Uhr,
März und Oktober: 8.00-18.00 Uhr,
Mai bis August: 8.00-20.00 Uhr,
Februar und November: 8.00-17.00 Uhr,
April und September: 8.00-19.00 Uhr.
Mögliche Bestattungsarten:
Reihen- und Wahlgräber,
Erbbegräbnisse,
Monumentalgräber,
Urnengräber
Verkehrsanbindung:
Straßenbahnlinien 6 und 12 oder Buslinie 74 bis Blasewitzer-/ Fetscherstraße
Fläche:
93.000 Quadratmeter
Geschichte:
Nach den Befreiungskriegen grassierte in Dresden eine Typhus-Epidemie, der die innerstädtischen Friedhöfe nicht gewachsen waren. Deswegen erhielt Hofbaumeister Gottlob Friedrich Thormeyer den Auftrag, im heutigen Stadtteil Johannstadt einen neuen Friedhof anzulegen. Am 8. Januar 1816 übergab er ihn an die Stadt. Zu dieser Zeit ruhte der erste dort bestattete Tote bereits ein Dreivierteljahr unter der Erde: Christian Wilhelm Kranert wurde bereits am 4. mai 1815 beigesetzt. Erst 1834 erhielt der Friedhof seinen Namen. In jenem Jahr und nochmals 1846 sowie 1872 wurde er erweitert. Der Luftangriff auf Dresden im Februar 1945 verursachte große Schäden, die erst nach Kriegsende schrittweise beseitigt werden konnten. Der Trinitatisfriedhof spiegelt wie kaum ein anderer in Dresden die bürgerliche Lebenskultur im 19. Jahrhundert wieder. Mehr als 200 Grabstätten stehen auf der Liste der erhaltenswerten. Einige Grabmale des Friedhofs stammen von Caspar David Friedrich, Ernst Rietschel und Gottfried Semper.
Bedeutende Gräber:
Auf dem Trinitatisfriedhof sind zahlreiche bekannte Persönlichkeiten begraben. An erster stelle sei der Maler Caspar David Friedrich (+1840) genannt. Seine Malerkollegen, der Arzt und Philosoph Carl Gustav Carus (+1869) sowie Ferdinand von Rayski (+1890), fanden hier ebenso die letzte Ruhe wie  der Bildhauer und Schwiegersohn von Carus, Ernst Rietschel (+1861) und der Bildhauer Christian Gottlieb Kühn (+1828). Auch die Schauspielerin Wilhelmine Schröder-Devrient (+1860), der Textdichter des „Freischütz“ Friedrich Kind (+1843), der Schriftsteller Kurt Arnold Findeisen (+1963), der Musikwissenschaftler Karl Laux (+1978) und Clara Schumanns Vater Friedrich Wieck (+1873) sind auf dem Trinitatisfriedhof beigesetzt worden. Zu den hier bestatteten Prominenten gehören auch Friedrich adolf Struve (+1840), der das künstliche Mineralwasser erfand, der Parlamentsstenograph Franz Jacob Wigard (+1885), der Begründer des Dresdner Botanischen Gartens Heinrich Gottlieb Reichenbach (+1879) und der Molkereibesitzer Paul Pfund (+1923). Die Familie Kaskel, die die Dresdner Bank mit begründete, hat auf dem Friedhof ebenfalls ihr Erbbegräbnis.


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Bilder
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